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Radiosendung aus dem Grünen Bereich

On Air mit Radio Regenbogen 

Was bedeutet meine Arbeit für mich? Wie geht es im Grünen Bereich der Stiftung Attl zu und was ist eigentlich Nachhaltigkeit?

Diesen und weiteren spannenden Fragen sind drei Beschäftigte der Attler Inntal-Werkstätten  nachgegangen. Michael Engl aus der Attler Gärtnerei sowie Max Sepin und Florian Linsner vom Attler Hof haben sich damit am Bürgerradio von Radio Regenbogen beteiligt. Dabei haben Sie zahlreiche Interviews mit Beschäftigten und Mitarbeitenden aus dem Grünen Bereich der Stiftung Attl geführt und geben somit spannende und unterhaltsame Einblicke in ihre Arbeitswelt.

Zusammen mit Redakteurin Maria Terkamp haben die drei im Anschluss eine einstündige Sendung produziert, die am Donnerstag, 25. August 2022, von 19 bis 20 Uhr auf der Frequenz von Radio Charivari Rosenheim lief.

Die mehrjährige Kooperation von Radio Regenbogen und der Stiftung Attl wurde bereits 2018 vom Bezirk Oberbayern mit dem Inklusionspreis (3. Platz) belohnt.

Zur Sendung bei Radio Regenbogen: HIER KLICKEN!

Saftpresse legt am 24. August los

Die Attler Saftpresse geht ab dem 24. August 2022 wieder in Betrieb. Termine können ab Montag, dem 22. August 2022, telefonisch unter der 08071 / 102 – 272 angefragt werden. Bei einem Anruf erreichen Kunden wie gewohnt einen Anrufbeantworter auf dem Attler Hof, auf dem sie ihre Daten aufsprechen können. Die Mitarbeiter des Attler Hofs rufen dann zurück und vereinbaren einen Termin.
Um größere Personenmengen an der Obstpresse zu vermeiden, bitten die Attler Landwirte, die Termine pünktlich wahrzunehmen. Gepresst wird, je nach Bedarf, bis voraussichtlich Anfang November und unter Einhaltung der jeweils gültigen Hygieneregeln.

Preise möglichst stabil

Auch die hohen Energiekosten machen dem Attler Naturlandhof zu schaffen. Die Landwirte bemühten sich aber darum, die Preise stabil möglichst stabil zu halten.
Die Kosten fürs Pressen betragen aktuell 0,60 €/1l Süßmost. Abgefüllt wird ausschließlich in die vom Attler Hof bereitgestellten 5- oder 10-Liter-Beutel. Der 5-Liter-Beutel liegt bei 1,40 Euro, der 10-Liter-Beutel bei 1,80 Euro pro Stück. Die Kartons belaufen sich auf 1,40 bzw. auf 1,80 Euro. Eine Abfüllung in mitgebrachte Behältnisse ist aus Hygienegründen nicht möglich.

Bio-Frühkartoffeln frisch im Attler Markt

Ab sofort stehen die ersten Frühkartoffeln vom Attler Feld zum Verkauf: Die vorwiegend festkochende Sorte Solist, die auf den Attler Feldern wächst, zeichnet sich durch ihren intensiven Geschmack aus.

Die Ernte ist Handarbeit: Die Frühkartoffeln werden zwar mit dem Kartoffelroder aus der Erde geholt, aber anschließend wegen der zarten Schale von Hand verlesen und lose zum Verkauf angeboten. Die Frühkartoffeln kosten pro Kilo 2,59 Euro. Den Zwei-Kilo-Beutel gibt es für 4,99 Euro.

Zucchini- und Gurkenzeit

Außerdem sind die Attler Gärtner stolz auf ihre Gurken- und Zucchiniernte. „Wir können diese Sorten derzeit zu einem absolut konkurrenzfähigen Preis verkaufen“, betont Andreas Rauch, Leiter der Attler Gärtnerei. „Dafür erhalten die Kunden nachhaltige, regionale Produkte aus eigenem Anbau.“

Die Schlangengurken und Zucchini kosten 1,99 Euro pro Kilo. Brotzeitgurken gibt es für 3,49 Euro pro Kilo (Stand 12. Juli 2022).

Anzündholz

„Im Vordergrund unserer Arbeit steht natürlich die Betreuung der Attler Beschäftigten“, sagt Landwirtschaftsmeister Peter Steinmüller. „Der Attler Hof ist ein attraktiver Arbeitsplatz, der viel Freiraum und Abwechslung bietet.“ Sieben bis acht Personen sind übers Jahr immer wieder allein mit den Holzarbeiten beschäftigt. Das reiche vom Schneiden der Bäume und Zerkleinern der Stämme übers Aufforsten und Sichern der Jungbäume bis hin zur Verarbeitung des Holzes am
Attler Hof.
„Wir verkaufen jetzt auch praktisches Anzündholz“, erklärt der Abteilungsleiter. Die Beschäftigten verpacken die Späne in handliche Säcke. „Das bietet eine weitere Tätigkeit bei den Arbeitsmöglichkeiten und ist ein zusätzlicher Service für unsere Kunden.“
Erhältlich ist das praktische Anzündholz zum Preis von 3,50 €/Sack im Attler Markt.

2022/05: Gurken-Algen-Salat

Nährstoffpower der Algen mit feinem Asiadressing und milden Gurkenscheiben.

Torffreie Erde im heimischen Garten

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Nachhaltig und Umwelt schonend

Seit jeher ist Torf ein fester Bestanteil in Pflanz- und Blumenerde. Lange Zeit hat man sich darüber auch keine Gedanken gemacht. Und doch steht gerade dieser Inhaltsstoff zurecht immer mehr in der Kritik.

Kaum ein Hobbygärtner kommt im Frühjahr darum herum, sich zusätzlich mit Pflanz- und Blumenerde zu versorgen. Doch Erde ist dabei nicht gleich Erde – auf die Inhaltsstoffe kommt es an. Denn der beigefügte Torf, abgebaut aus Mooren, schadet letzten Endes dem Klima und trägt zur Erderhitzung bei. Denn gesunde Moore speichern klimaschädliches CO2, ein Treibhausgas. Auf der anderen Seite bieten Moore wertvollen Lebensraum für seltene, geschützte und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Deshalb sind Alternativen zu torfhaltiger Erde immer wichtiger.

Torfreduziert oder torffrei?

Hinter sogenannter „torfreduzierter Erde“ verstecken sich meist Mogelpackungen deren Torfanteil oftmals immer noch bei 60 bis 80% liegen kann. In der Attler Gärtnerei setzt man deshalb auf Anzucht- und Pflanzerde, die gänzlich torffrei ist. Bei ihren Gemüse-Jungpflanzen verzichten die Gärtner mittlerweile zu 100 % auf torfhaltige Erde.
„In naher Zukunft, sollte im Hausgarten nur noch torffreie Erde verwendet werden“, fordert Gärtnermeister Rainer Steidle. „Dies stellt uns jedoch vor einige Herausforderungen, da wir dazu eine hochwertige Erde benötigen.“ – Seit einigen Jahren hat er dazu verschiedene Erden getestet.

Garten-Tipp auf Youtube

Im Youtube-Kanal der Stiftung Attl verrät Rainer Steidle in seinem Garten-Tipp, wie man selbst mit einfachen Mittel zuhause torffreie Erde herstellen kann: Hier klicken*

*) Sie werden zu Youtube.com umgeleitet. Es gelten die Datenschutzbestimmungen des Anbieters.

 

Freiwilliges ökologisches Jahr am Attler Naturlandhof

Jannik Nowakowski ist 19 Jahre alt und kommt aus Aschaffenburg. Nach dem Abitur und vor seinem Studium wollte er im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahrs (FÖJ) einen landwirtschaftlichen Bio-Betrieb kennenlernen. Sein Weg führte ihn zum Attler Hof. Hier erzählt er, wie es ihm gefällt:

Wie bist du auf die Idee gekommen, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr am Attler Hof zu machen?
Jannik Nowakowski: Ich wollte unbedingt etwas in der Landwirtschaft machen und bei anderen Bio-Betrieben war der Andrang an Mitbewerbern groß. Auf die Stiftung Attl und den Attler Hof wurde ich eher zufällig über den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) aufmerksam. Der vermittelt unter anderem auch Einsatzstellen für das Freiwillige Ökologische Jahr. Die Arbeit auf einem Bio-Bauernhof reizte mich und ich habe mich dann darüber informiert. Die Stelle in der Stiftung Attl fand ich gleich interessant. Ich bin froh, mich dafür entschieden zu haben, obwohl das alles Neuland für mich war.

Welche Aufgaben übernimmst du in dem
Naturland-Betrieb?
Jannik Nowakowski: Im Moment arbeite ich hauptsächlich im Kartoffellager. Ich nehme die Bestellung vom Attler Markt auf, bearbeite sie und organisiere die Lieferung. Zudem bin ich noch für die Schafe am Hof verantwortlich – von der Fütterung bis zum Ausmisten. Von September bis November vergangenen Jahres half ich außerdem bei der Saftpresse aus. Dort verarbeitet der Attler Hof für seine Kunden mitgebrachtes Obst zu Saft, und ich koordinierte die Termine.

Was hat dir bis jetzt am meisten Spaß gemacht?
Jannik Nowakowski: Das war ganz zu Beginn meines Einsatzes die Kartoffelernte. Auf der Erntemaschine arbeitete ich gerne. Aber es gibt noch viele weitere schöne Tätigkeiten. Unser Lehrling bringt mir gerade das Traktorfahren bei. Ich kann am Attler Hof viel lernen. Es gibt eine große Rinderherde und Mastschweine für die Fleischproduktion. Auch die zwei großen Hühnerställe müssen versorgt werden. Die Tiere sind alle sehr zutraulich, was für mich eine völlig neue Erfahrung war. Ich habe hier zum Beispiel zum ersten Mal ein Huhn gestreichelt. Schön ist auch, dass zu jeder Jahreszeit andere Aufgaben und Tätigkeiten anfallen. Außerdem arbeitet man hier mit Menschen mit einem Handicap zusammen und lernt viel im Umgang miteinander.

Was erwartet einen FÖJler, wenn er sich in Attl um eine entsprechende Stelle bewirbt?
Jannik Nowakowski: Es gibt hier eine große Bandbreite an Aufgaben – langweilig wird‘s nicht. Der Hof hat viele Einsatzbereiche und die Arbeiten sind entsprechend vielfältig. Es ist zudem eine große Herausforderung, dass man hier mit Menschen mit Assistenzbedarf zusammenarbeitet. Ich musste erst den Umgang miteinander kennenlernen und mich auf das Arbeitstempo der einzelnen Beschäftigten einstellen. Am Anfang wollte ich alle Arbeiten möglichst schnell erledigen, aber das hat sich bald geändert.

 

Welche Voraussetzungen sollte man als FÖJler am Attler Hof mitbringen?
Jannik Nowakowski: Man sollte auf alle Fälle mit Menschen umgehen wollen. Auch sollte man natürlich die Motivation haben, die nicht so schönen Arbeiten auf dem Hof zu erledigen und es gleichzeitig schaffen, die Beschäftigten ebenso dazu zu motivieren. Teamgeist ist sehr wichtig. Jeder muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Das ist vor allem wichtig, wenn man mit mehreren Beschäftigten draußen zum Beispiel im Wald unterwegs ist. Aber ich konnte mich hier gut einarbeiten und wuchs schnell in meine Aufgaben hinein.

Weißt du schon, wohin dich dein Weg nach dem FÖJ führen wird?
Jannik Nowakowski: Entweder studiere ich danach Landwirtschaft und Agrarwissenschaften oder aber auch Mathematik auf Lehramt. Momentan tendiere ich eher wieder zu Letzterem. Das liegt daran, dass ich in der Landwirtschaft für mich wenig Perspektiven sehe. Meine Eltern besitzen keinen Hof, den ich übernehmen und weiterführen könnte. Und dann wird es für einen Landwirt schwer, eine Arbeit zu finden. Trotzdem kann ich so ein FÖJ am Attler Hof nur empfehlen. Weil ich aus Aschaffenburg komme, konnte ich in Attel ein WG-Zimmer beziehen. Auch die Arbeitszeiten passen: Ich arbeite zu geregelten Zeiten, was in einem landwirtschaftlichen Betrieb alles andere als selbstverständlich ist. Das ist schon sehr komfortabel.

Interessenten für ein FÖJ am Attler Hof erhalten mehr Informationen bei Josef Kurz unter der Telefonnummer 08071/102-114 und der E-Mail: josef.kurz@stiftung.attl.de

Freiwilligendienste an der Stiftung Attl

Alles bereit zum Saften

Die Attler Saftpresse geht ab dem 24. August 2021 wieder in Betrieb. Termine können 14 Tage vor dem gewünschten Presstermin telefonisch unter der 08071 / 102 – 272 vereinbart werden. Bei einem Anruf erreichen Kunden weiterhin einen Anrufbeantworter auf dem Attler Hof, auf dem sie ihre Daten aufsprechen können. Die Mitarbeiter des Attler Hofs rufen dann zurück und vereinbaren einen Termin.

Einige der Hygieneregeln aus dem letzten Jahr haben sich bewährt und werden dieses Jahr weitergeführt. Dazu gehört, dass nur Fachpersonal im Saftraum arbeiten darf. Um größere Personenmengen an der Obstpresse zu vermeiden, bitten die Landwirte, die Termine pünktlich wahrzunehmen. Gepresst wird, je nach Bedarf, bis voraussichtlich Anfang November und unter Einhaltung der jeweils gültigen Hygieneregeln.

Der Preis fürs Pressen beträgt aktuell 0,55 €/1l Süßmost. Abgefüllt wird ausschließlich in die vom Attler Hof bereitgestellten 5- oder 10-Liter-Beutel. Eine Abfüllung in mitgebrachte Behältnisse ist nicht möglich.

Zauberhaftes aus der Förderstätte

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